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Substanzen und Werkstoffe
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Stichwort: Flammschutzmittel
Sammelbezeichnung für anorganische und organische Verbindungen, die Holz, Kunststoffe und Textilien flammfest machen, d.h. die Entzündung behindern bzw. die Verbrennung erschweren. F. für
Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz sind meist Anstrich- oder Beschichtungsstoffe, Kunststoffen werden F. beigemischt, bei Textilien kommen beide Möglichkeiten in Frage.
Als F. verwendet werden Ammoniumphosphate bzw. -
Salze bzw. Ester der Polyphosphorsäuren, die in Düngemitteln (Ammonium-Phosphate), in Wasch- und Reinigungsmitteln, in der Wasseraufbereitung (Trinkwasseraufbereitung) sowie in der Lebensmitteltechnologie (Phosphate) verwendet werden.polyphosphate, chlorierte und bromierte
Chemische Verbindungen werden unterteilt in anorganische und Organische Verbindungen.
organische Verbindungen sowie Phosphorsäureester. Die chlorierten und bromierten Verbindungen werden immer zusammen mit
A. (Sb203), auch als Antimonweiß bezeichnet, ist ein weißes, wasserunlösliches, kristallines Pulver.Antimontrioxid eingesetzt. Bei der Verarbeitung von F. können
A. (Sb203), auch als Antimonweiß bezeichnet, ist ein weißes, wasserunlösliches, kristallines Pulver.Antimontrioxid-Stäube auftreten, welche als eindeutig krebserzeugend eingestuft sind. Phosphorsäureester sind akut toxisch und stellen somit ebenfalls eine Gefährdung am
Arbeitsplatz dar.
Der Einsatz von F. ist mit einem hohen Risiko für Mensch und Natur verbunden. Die flammhemmende Wirkung beruht fast immer auf der Abspaltung flammhemmender bzw. nichtbrennbarer Gase, die teilweise sehr giftig sein können (
Ammoniak ist ein farbloses Gas mit stechendem Geruch. Ammoniak,
S. ist ein farbloses, stechend riechendes Gas, das beim Einleiten in Wasser schweflige Säure bildet. In der Natur befindet sich S. in vulkanischen Gasen und im Erdgas. 98 Prozent des industriell erzeugten S. dient zur Schwefelsäureherstellung.Schwefeldioxid).
Beim Brand flammgeschützter
In Europa werden K. mehrheitlich auf Erdölbasis (Naphtha, Erdöl) hergestellt, während in den USA hauptsächlich Erdgas als Rohstoff eingesetzt wird. Kunststoffe werden oft Dioxine und
siehe Dioxine und Furane.
Furane freigesetzt. Kunststoffbrände können teilweise gefährlicher als
P. (Polychlorierte Biphenyle) gehören zur Gruppe der chlorierten Kohlenwasserstoffe.PCB-Transformatorenbrände sein, da sie mehr Dioxine und
siehe Dioxine und Furane.
Furane freisetzen. Sogar beim Betrieb von Fernsehern, Videorecordern und Computern, die mit bromierten F. flammgeschützt sind, können Dioxine in der
Die Luft besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft nachgewiesen werden.
Obwohl bromierte F. in Deutschland nicht mehr hergestellt werden, stellen ältere flammgeschützte Kunststoffartikel im Brandfall und bei der
Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung des Kunststoffmülls eine Gefährdung dar.
Für Textilien ist anzuraten, eher Materialien zu verwenden, die von sich aus weniger brennen (z.B. Wolle), und leicht brennbare Textilien wie Synthesefasern zu vermeiden.
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Stand: 11. Maerz 2003
Erstellt: 14. Mai 2001
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