Fluor
Chemisches Element der VII. Hauptguppe (Halogene), Symbol F, Ordnungszahl 9, Schmelzpunkt -219,6 Grad C, Siedepunkt -188,1 Grad C, schwach grünlich-gelbes, stechend riechendes, giftiges, stark ätzendes Gas (F2).Unter allen Elementen zeigt F. die stärkste chemische Aktivität. MAK-Wert 0,2 mg/m3 bzw. 0,1 ppm.
Aufgrund der hohen Reaktionsfreudigkeit kommt F. in der Natur nicht elementar, sondern in Form seiner Verbindungen (siehe Fluor
Fluoride) in Flußspat-, Apatit-, Glimmer- und Granitgesteinen vor und hat einen Anteil in der oberen Erdkruste von durchschnittlich 0,065%. siehe Fluor
Fluoride sind die Anionen der S. sind Verbindungen, die aus Ionen aufgebaut sind, wobei anorganische S. entweder aus Metall-Kationen oder dem Ammonium-Ion NH4+ (Ammoniak) und aus Säurerest-Anionen bestehen. Salze der Flußsäure (HF, Farbloses, stechend riechendes, giftiges Gas. Die wäßrige Lösung von F. wird als Flußsäure bezeichnet. Fluorwasserstoff).
Durch Verwitterung oder Gewinnung bestimmter mineralischer Komponenten (z.B. Aluminium ist das dritthäufigste Element (8,13 Prozent) und häufigste Metall der Erdkruste. Es liegt in der Natur hauptsächlich in Form schwerlöslicher Oxide und Silikate in Form von Tonmineralien vor und kommt deswegen nur in Spuren in biologischen Systemen vor. Aluminium- oder Rohphosphatgewinnung) werden fluoridhaltige Verbindungen an die Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt abgegeben.
F.-Verbindungen treten auch in industriellen Emissionen auf, z.B. bei Aluminium ist das dritthäufigste Element (8,13 Prozent) und häufigste Metall der Erdkruste. Es liegt in der Natur hauptsächlich in Form schwerlöslicher Oxide und Silikate in Form von Tonmineralien vor und kommt deswegen nur in Spuren in biologischen Systemen vor. Aluminium-, Email-, K.-Geschirr, insb. buntes und farbiges aus dem Ausland, enthält manchmal Glasuren und Farbstoffe, die Blei oder Cadmium enthalten. Keramik-, Zement ist ein fein gemahlenes, hydraulisches Bindemittel zur Herstellung von Mörtel, Beton, Putz, Estrich und künstlichen Steinen. Die wichtigsten Rohstoffe Kalkstein, Ton (Tonminerale) und ihr natürliches Gemisch, der Kalkmergel, werden an vielen Stellen in Deutschland im Tagebau abgebaut, gemahlen und meist in Drehöfen oberhalb der Sintertemperatur von 1.400 bis 1.450 °C gebrannt. Zement- und Ziegelindustrie, von Kraftwerken (besonders Braunkohle) und Müllverbrennungsanlagen. In der Nähe solcher Anlagen können durch F.-haltige Stäube und Gase die Fluoridgehalte des Bodens um mehrere 100 ppm ansteigen. Als tolerierbare Gesamtkonzentration in Böden gelten 200 ppm.
In der Technik findet F. Anwendung in der Herstellung von z.B. Uranhexafluorid (Trennung von Isotopen für Kernbrennstoffe, Brennstoffkreislauf) und F. (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) sind vergleichsweise wenig giftig. Sie werden als Treibmittel für Spraydosen, als Kältemittel in Klimaanlagen, Kühlschränken und als Lösemittel für die chemische Reinigung eingesetztFCKW (Kältemittel und T. dienen zur Förderung und Zerstäubung von Stoffen und Zubereitungen aus Spraydosen. Dafür wurden noch bis vor wenigen Jahren bestimmte FCKW (insb. FCKW 11 und 12) eingesetzt.Treibgase).
F. ist für den Menschen ein essentielles Element und findet sich z.B. im Zahnschmelz (0,1-0,3 g/kg), Dentin (0,2-0,7 g/kg), Knochen (0,9-2,7 g/kg) und Blut (0,18 mg/l). Kinder benötigen für den Knochen- und Zahnschmelzaufbau mindestens 1 mg F./Tag, geringere Mengen können zu Kariesanfälligkeit und Schäden am Knochengerüst führen. In einigen Ländern werden aus diesem Grunde Trinkwasserfluoridierungen durchgeführt, die jedoch umstritten sind. Überdosierungen von F. können zu chronischen Schäden führen, wie gefleckter Zahnschmelz, brüchige Zähne, Skelett- und Schilddrüsenveränderungen sowie Nierenschäden.
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Autor:
KATALYSE-Institut, Köln
Stand: 11. Maerz 2003
Erstellt: 14. Mai 2001
Erstellt: 14. Mai 2001
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