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Substanzen und Werkstoffe
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Artikel Nr.: 1946
Handelsbezeichnung für einen Reststoff aus der Kupfergewinnung nach dem sog. Röstlaugenverfahren, der als Baustoff für Sportplatz- und Gehwegbeläge verwendet wurde. Im Jahre 1990 wurden bei Untersuchungen von Spiel- und Sportplätzen durch die Bremer Umweltbehörde bei einigen Sportplätzen Gehalte an chlorierten
Dioxinen und Furanen bis zu 100 Mycrog Toxizitätsequivalente (TE) pro kg Belag gefunden. 1992 wurden bei einem Meßprogramm des Bremer Senats in einem Abstand von 2 bis 25 m von K.-belasteten Flächen Dioxinbelastungen von bis zu 25 mycrog TE pro kg
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden gemessen. Zum Vergleich: Das
1974 gegründete Bundesbehörde, zu deren Aufgaben die Beratung der Bundesregierung in Fragen der Abfallentsorgung (Abfall, Hausmüll) und Wasserwirtschaft (Wasser, Trinkwasser, Gewässerbelastung), der Luftreinhaltung und Lärmbekämpfung gehört. Umweltbundesamt empfiehlt bei Belastungen von über 5 ng pro kg (das entspricht 5/1000 mycrog/kg), die landwirtschaftliche Nutzung einzuschränken und ab 100 ng/kg die Totalsanierung von Spielplätzen. Hohe Konzentrationen anderer
Chemisches Element der VII. Hauptgruppe (Halogene), Symbol Cl, Ordnungszahl 17, Schmelzpunkt -100,98 Grad C, Siedepunkt -34,06 Grad C, giftiges, stechend riechendes, gelbgrünes Gas (Cl2), MAK-Wert 0,5 ppm (ml/m3). chlor- und schwefelhaltiger organischer Verbindungen sowie von
Schwermetallen wurden ebenfalls gefunden. Das verwendete K. stammte aus dem sauerländischen
Stadt im Sauerland, bekannt geworden durch von dort stammendes Kieselrot, das mit Dioxinen und Furanen sowie Schwermetallen belastet war.
Marsberg.
Dort wurde in der Zeit von 1938 bis 1945 aus einem heimischen, kupferarmen Erz nach dem Röstlaugenverfahren
Chemisches Element der I. Nebengruppe, Symbol Cu, Ordnungszahl 29, Schmelzpunkt 1.083 Grad C, Siedepunkt 2.395 Grad C, ist ein Schwermetall und Halbedelmetall. Kupfer gewonnen. Eine ortsansässige Tiefbaufirma hat bis zum Jahre 1968 etwa 400.000 t K. vermarktet, infolgedessen sind mehr als 1000 Sportplätze v.a. in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Bremen mit K. belegt.
Eine Studie des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums fand keine signifikant erhöhte Dioxinbelastung im Blut von Marsberger Bürgern oder in der
Ernährungsphysiologisch ist Milch wegen ihres wertvollen Eiweiß, ihres hohen Calciumgehaltes und ihres leicht verdaulichen Fettes von großer Bedeutung für die menschliche Ernährung. Milch stillender Mütter aus
Stadt im Sauerland, bekannt geworden durch von dort stammendes Kieselrot, das mit Dioxinen und Furanen sowie Schwermetallen belastet war.
Marsberg. Allerdings waren die Bewohner hauptsächlich vor 1968 den Schadstoffen ausgesetzt, so daß sich unterschiedliche Belastungen mittlerweile ausgeglichen haben könnten.
Stichwortstand: 1993
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Stand: 22. Februar 2012
Erstellt: 18. Mai 2001
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