Kohlenmonoxid
K. (CO) ist ein Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. Gas ohne Farbe, Geruch und Geschmack; Hauptquelle sind Verbrennungsprozesse.Eingeatmetes CO verdrängt Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Symbol O, Ordnungszahl 8, Siedepunkt 182,97 °C, Schmelzpunkt 218,79 °C, bei Normalbedingungen farb- und geruchloses Gas, tritt normalerweise als S.-Molekül auf, kann aber auch kurzzeitig atomar oder als Ozon auftreten. Es ist das häufigste Element auf der Erde (Erdrinde 46,5 Gew-%, Gewässer 89 Gew-%, Luft 23 Gew-%). Sauerstoff aus dem Blut, da seine Bindung an das Hämoglobin ca. 300-mal stärker als die von Sauerstoff ist. Die Symptomatik, die Folge der verminderten Sauerstofftransport-Kapazität des Blutes ist, ist stark konzentrationsabhängig: zwischen 5 und 30 Prozent Hb-CO zeigen sich Sehstörungen, Kopfschmerz, Mattigkeit und Schwindel; höhere Konzentrationen bedingen Lähmungen, Bewußtlosigkeit und schließlich den Tod (ab 60 Prozent Hb-CO). Aufgrund der sehr allgemeinen Symptome sind CO-Vergiftungen nur schwer als solche erkennbar. Anfällig für CO-Effekte sind Herz-Kreislauf-Patienten, da sie einen Sauerstoff-Mangel schlechter ausgleichen können.
Entscheidend für die Risikobeurteilung von CO ist die aktuelle Konzentration. Der MAK-Wert liegt bei 30 ml/m3 (= 33 mg/m3). In schlecht belüfteten, verkehrsreichen Straßenfluchten besonders bei austauscharmen Wetterlagen (Im Gegensatz zum Sommersmog, bei dem Photooxidantien gesundheitsschädlich wirken, wird beim W. die schädliche Wirkung durch Verbrennungsprodukte (Schwefeldioxid, Kohlenmonoxid, Staub) verursacht.Wintersmog, Bezeichnung einer Wetterlage mit einer dafür charakteristischen Luftschichtung, die meist durch Windstille oder schwache Winde gekennzeichnet ist.Inversionswetterlage) werden Spitzenkonzentrationen von 1 bis 10 ppm gemessen. In Reinluftgebieten werden K.-Konzentrationen zwischen 100 und 150 ppb. Die Smogverordnung sieht als Vorwarnstufe 30 mg/m3, als Alarmstufe 1: 45 mg/m3 und als Alarmstufe 2: 60 mg/m3 vor.
Rund 98 Prozent aller K.-Emissionen sind natürlichen Ursprungs. Anthropogene Hauptemissionsquelle von K. ist der Straßenverkehr. Hohe spezifische K.-Emissionen weisen In Einzelöfen verbrennt man zur Wärmeerzeugung Kohle, Heizöl, Erdgas und Holz, ohne - wie bei der Zentralheizung - einen Wasserkreislauf zu erhitzen. Ofenheizung und kleine Anlagen zur Holz hat einen geringeren Schwefelgehalt und setzt daher bei seiner Verbrennung weniger Schwefeldioxid frei als Heizöl und Kohle. Holzverbrennung (Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.Heizung)auf. Die Emissionen an CO können durch Die N. dient der Verminderung von Kohlenwasserstoff-Emissionen aus Kraftfahrzeugen (Schadstoffe aus Kfz), Industrieanlagen u.a..Nachverbrennung und Katalysatoren vermindert werden. 1990 wurden über 10 Mio. Tonnen K. in Deutschland emittiert; durch gesetzliche Reglungen im Kraftfahrzeugbereich und die Umstellung auf flüssige und gasförmige Brennstoffe bei kleinen Feuerungsanlagen konnten die K.-Emissionen auf 6,7 Mio. Tonnen K. reduziert werden. Fast 2/3 der heutigen CO-Emissionen entfallen auf den Strassenverkehr.
Autor:
KATALYSE-Institut, Köln
Stand: 7. November 2001
Erstellt: 18. Mai 2001
Erstellt: 18. Mai 2001
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