A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Tierqulerei auf dem Hundeplatz
Strafanzeige gegen führende Mitglieder des Vereins für Deutsche Schäferhunde e.V. (SV): Kurz vor Auftakt der Bundessiegerprüfung in Göttingen am 13. September 2013 hat PETA ....
Video >>
Angestammtes Land
Nachdem sie fast zwei Jahre am Straßenrand gelebt hat, möchte diese Guarani-Gemeinde endlich nach Hause zurückkehren. Survival International hat Berichte erhalten, dass bewaffnete Männer indigene Guarani in Brasilien brutal von ihrem Land vertreiben. Diese müssen um ihr Leben fürchten, nachdem sie ihr angestammtes Land wiederbesetzt hatten.
Video >>
Video: Kate Winslet setzt sich mit PETA gegen Stopfleber ein
Oscar-Preisträgerin Kate Winslet ist Sprecherin des brandneuen Videos der Tierrechtsorganisation PETA USA. Thema: die Qualen der Enten und Gänse, die zur Produktion von Stopfleber (Foie gras) gezüchtet und getötet werden.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Historische Holzbauwerke

Energiepflanzenanbau im Umwelt- und Agrarrecht

Prinzipien als Wegbereiter eines globalen Umweltrechts?

Der Gang in die Hölle – Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg

Geothermie: Energiequelle aus der Tiefe

Nachhaltige Produkte beschleunigen Ressourcenverbrauch

Vom alten Bauernhaus zum Traumobjekt

Von Energiewende bis Gentechnikrecht

Spannender als Fußball: Brasilien in der Mitte des 19. Jahrhunderts

500 Wildrosenarten

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Substanzen und Werkstoffe  | Artikel Nr.: 1971

K. (CO) ist ein Gas ohne Farbe, Geruch und Geschmack; Hauptquelle sind Verbrennungsprozesse.

Eingeatmetes CO verdrängt Sauerstoff aus dem Blut, da seine Bindung an das Hämoglobin ca. 300-mal stärker als die von Sauerstoff ist. Die Symptomatik, die Folge der verminderten Sauerstofftransport-Kapazität des Blutes ist, ist stark konzentrationsabhängig: zwischen 5 und 30 Prozent Hb-CO zeigen sich Sehstörungen, Kopfschmerz, Mattigkeit und Schwindel; höhere Konzentrationen bedingen Lähmungen, Bewußtlosigkeit und schließlich den Tod (ab 60 Prozent Hb-CO). Aufgrund der sehr allgemeinen Symptome sind CO-Vergiftungen nur schwer als solche erkennbar. Anfällig für CO-Effekte sind Herz-Kreislauf-Patienten, da sie einen Sauerstoff-Mangel schlechter ausgleichen können.

Entscheidend für die Risikobeurteilung von CO ist die aktuelle Konzentration. Der MAK-Wert liegt bei 30 ml/m3 (= 33 mg/m3). In schlecht belüfteten, verkehrsreichen Straßenfluchten besonders bei austauscharmen Wetterlagen (Wintersmog, Inversionswetterlage) werden Spitzenkonzentrationen von 1 bis 10 ppm gemessen. In Reinluftgebieten werden K.-Konzentrationen zwischen 100 und 150 ppb. Die Smogverordnung sieht als Vorwarnstufe 30 mg/m3, als Alarmstufe 1: 45 mg/m3 und als Alarmstufe 2: 60 mg/m3 vor.

Rund 98 Prozent aller K.-Emissionen sind natürlichen Ursprungs. Anthropogene Hauptemissionsquelle von K. ist der Straßenverkehr. Hohe spezifische K.-Emissionen weisen Ofenheizung und kleine Anlagen zur Holzverbrennung (Heizung)auf. Die Emissionen an CO können durch Nachverbrennung und Katalysatoren vermindert werden. 1990 wurden über 10 Mio. Tonnen K. in Deutschland emittiert; durch gesetzliche Reglungen im Kraftfahrzeugbereich und die Umstellung auf flüssige und gasförmige Brennstoffe bei kleinen Feuerungsanlagen konnten die K.-Emissionen auf 6,7 Mio. Tonnen K. reduziert werden. Fast 2/3 der heutigen CO-Emissionen entfallen auf den Strassenverkehr.

Stand: 22. Februar 2012
Erstellt: 18. Mai 2001

Weitere Meldungen zum Thema "Kohlenmonoxid":

Nur noch mit der Lizenz zum Heizen  Qualm-Stopp fr alte fenNur noch mit der Lizenz zum Heizen Qualm-Stopp fr alte fen
Osnabrück, 04.08.2013: Sag’s deinem Schornsteinfeger: Bis Ende dieses Jahres müssen Kaminbesitzer nachweisen, dass ihr Modell die neuen Emissionsgrenzwerte einhält.
KO-TEST HANDBUCH Bauen, Wohnen & RenovierenKO-TEST HANDBUCH Bauen, Wohnen & Renovieren
Frankfurt a. M., 02.11.2012: Pfusch am Bau: Ein Haus zu bauen oder eine Wohnung zu renovieren, kostet viele Nerven. Wenn Handwerker Fehler machen, sieht man das meist sofort.
Zwischen lpest und Dorschwunder: Das Naturjahr 2010Zwischen lpest und Dorschwunder: Das Naturjahr 2010
Berlin, 22.12.2010: Der WWF Deutschland beurteilt das Jahr 2010 größtenteils als Katastrophenjahr für die Natur. Angefangen bei der Ölpest im Golf von Mexiko über die verheerenden Waldbrände in Russland bis zur Giftschlammlawine in Ungarn: im UN-Jahr der Biologischen Vielfalt gab es kaum positive Nachrichten für die Umwelt, so der WWF.
Russlands brennende ProblemeRusslands brennende Probleme
Berlin, 09.08.2010: Mehr als 7.000 Waldbrände lodern derzeit rund um Moskau und im russischen Fernen Osten. „Daran ist nicht allein die aktuelle Hitzewelle Schuld“, betont Aurel Heidelberg, Waldreferent beim WWF Deutschland. Die Gründe seien vielfältig, aber eine mangelhafte Vorsorge und ein miserables Waldmanagement seien die Hauptursachen für die Brandkatastrophen.
Lebensgefahr durch Grillen mit Holzkohle im HausLebensgefahr durch Grillen mit Holzkohle im Haus
Berlin, 18.07.2009: Im Rahmen der gesetzlichen Mitteilungspflicht für Vergiftungen wurden dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) acht tödlich verlaufene Vergiftungsfälle mit Kohlenmonoxid gemeldet. In allen Fällen waren in Innenräumen Holzkohlegrills unsachgemäß und wahrscheinlich auch zu Heizzwecken betrieben worden.
Bleifrei ins neue Jahr!Bleifrei ins neue Jahr!
Berlin, 30.12.2008: Mit guten Vorsätzen und viel Krach beginnt das neue Jahr. Für die Umwelt mit fatalen Folgen, denn mit Raketen, Böllern und Co. wird ein wahrer Giftcocktail in die Luft geschossen. Auch der Hang, bleigießend in die Zukunft zu gucken, ist für die Umwelt kein guter Start ins neue Jahr. Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt Silvestertipps für einen umweltfreundlichen Rutsch ins Jahr 2009.
Feinstaubbelastung aus fen und Kaminen muss reduziert werdenFeinstaubbelastung aus fen und Kaminen muss reduziert werden
Berlin, 27.11.2007: Holz ist eine erneuerbare Energiequelle und aus Klimaschutzgründen ein sinnvoller Brennstoff zur Wärmerzeugung. Die Verfeuerung von Holz in kleinen Feuerungsanlagen zur Heizung von Räumen führt jedoch zur Freisetzung verschiedener Luftschadstoffe. Besonders die Feinstaubbelastung aus den Kleinfeuerungsanlagen hat in den letzten Jahren bedenklich zugenommen.
Energieabgase in einer UrlaubshochburgEnergieabgase in einer Urlaubshochburg
Berlin, 19.06.2007: Da dem Blauen Planeten der Untergang vorausgesagt wird, sollte der Mensch auf der Erde so weiter werkeln wie bisher, mutet es ein bisschen bizarr an, wenn ein Kernkraftwerk durch ein Steinkohlekraftwerk ersetzt werden soll. In Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern jedoch gibt es genau diesen Plan: Dort soll an der Stelle des ehemaligen Kernkraftwerkes ein Energiestandort mit ...
Osterfeuer dienen nicht der Abfallbeseitigung!Osterfeuer dienen nicht der Abfallbeseitigung!
Düsseldorf, 03.04.2007: "Nur trockenes Holz sowie Baum- und Strauchschnitt darf in Osterfeuern verwendet werden", so NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg. Bei nassem Brennmaterial in einem Osterfeuer entstehen schnell erhöhte Konzentrationen von Kohlenmonoxid sowie Schwefeldioxid. Darum sollte das Material trocken und naturbelassen sein, um eine Störung Unbeteiligter durch starke ....
Leben ohne TabakLeben ohne Tabak
Brüssel/Berlin, 31.03.2006: Startschuss für die dritte Phase der europaweiten Kampagne "Help – für eine Leben ohne Tabak": Bis November 2006 können alle EU-Bürger in einem der über 100 "HELP-Zelte" ihre Atemluft auf Rückstände von Kohlenmonoxid testen lassen. Die Aktion soll vor allem auf die Gefahren von Passiv-Rauchen aufmerksam machen und Rauchern das Rauchen abgewöhnen. Heute haben die EU-Kommissare den Kohlenmonoxid-Test selbst ausprobiert.