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K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.

K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.
K. werden in mehrere Gruppen eingeteilt:
  • Aliphatische K.
    Alkane (mit den Verbindungen Methan, Hexan, Butan Propan etc.), Alkene und Alkine.
  • Aromatische K.
    Hierzu gehört z.B. das bekannte Benzol.
  • Monozyklische aromatische K.
    Hierzu gehören die vom Benzol abgeleiteten Verbindungen wie Toluol, Xylol und Ethylbenzol.
  • Polyzyklische aromatische K. (PAK)
    Zu den PAK gehört z.B. Benzo(a)pyren, das bei vielen Verbrennungsprozessen entsteht.
Grenzwerte für PAK:
  • Trinkwasser: Summengrenzwert 2 µg/Liter für die 6-Leit-PAK
  • MAK-Liste: Einstufung je nach Herkunft und Zusammensetzung nach Gruppe III A1 (beim Menschen krebserregend) oder in Gruppe III A2 (im Tierversuch krebserregend)
  • Boden: Prüfwert 0,2 µg/Liter (Transfer Boden -> Grundwasser)
K. kommen in großen Mengen in fossilen Ressourcen wie Erdgas und Erdöl vor. Sie sind brennbar und können mit Luft explosive Gemische bilden. Mit Ausnahme der PAK sind K. gut abbaubar. Durch Austausch von Wasserstoffatomen gegen Chloratome entstehen chlorierte Kohlenwasserstoffe. K. mit wenigen Kohlenstoffatomen können aufgrund leicht berauschender Wirkung als Schnüffelstoffe missbraucht werden. Zahlreiche ringförmige K. weisen eine stark krebserregende Wirkungen auf (polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe). K. sind an der Entstehung von Photooxidantien und von Sommersmog beteiligt. Einfache K., wie Methan, sind Stoffwechselprodukte bestimmter Mikroorganismen. So ist Methan der Hauptbestandteil von Biogas, das zur Energiegewinnung genutzt wird. Auch Benzin ist ein Gemisch von K.. Die narkotische Wirkung der Paraffine nimmt mit steigender Kohlenstoffzahl zu, was sich u.a. in abnehmenden MAK-Werten ausdrückt. Hexan kann zu schweren Nervenschädigungen führen. In der Gruppe der ungesättigten K. (C-C-Mehrfachbindungen) hat sich das Butadien im Tierversuch als eindeutig krebserregend erwiesen. Im Zusammenhang mit Emissionen werden K. oft auch als organische Verbindungen bezeichnet.

Stand: 22. Februar 2012
Erstellt: 19. Mai 2001

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