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In Der Name Europa wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa werden K. mehrheitlich auf Erdölbasis (N., auch Chemiebenzin genannt, ist eine Bezeichnung für eine bestimmte Fraktion, die bei der Rohöldestillation anfällt. Naphtha, Erdöl) hergestellt, während in den USA hauptsächlich Erdgas ist ein brennbarer, fossiler Energieträger, der in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Das methanreiche Erdgas ist ein Gasgemisch, das man meist gemeinsam mit Erdöl vorfindet. Erdgas entsteht aus abgestorbener Biomasse unter Luftabschluss und hohem Druck. Erdgas als Rohstoff eingesetzt wird.Innerhalb Europas ist Deutschland der größte K.-Produzent. Die Jahresproduktion betrug in Deutschland 1989 9,2 Mio t. Weitere Groß
P. (= autotrophe Organismen) bauen mit Hilfe von Lichtenergie (grüne Pflanzen, Photosynthese) oder mittels chemischer Energie (manche Bakterien) aus energiearmen anorganischen Stoffen komplizierte energiereichere organische Verbindungen auf. produzenten von K. sind Frankreich, Italien und die Niederlande.
K. besitzen gegenüber anderen Werkstoffen wie
Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz und
Metallen durchaus Vorzüge, wie der geringere Energieaufwand bei der Herstellung. Durch das geringe spezifische Gewicht werden K. als Transportgefäße häufig anderen, schweren Materialien vorgezogen.
Die verschiedenen Arten von K. werden unter ihrem jeweiligen Eigennamen besprochen (
Polyethylen (Kurzzeichen: PE, früher auch Polyäthylen, manchmal als Polyethen bezeichnet) ist ein thermoplastischer Kunststoff mit wachsartiger Oberfläche, der zu der Gruppe der Polyolefine gehört und durch Polymerisation des Monomers Ethen [CH2 = CH2] hergestellt wird. Polyethylen,
Polypropylen ist neben Polyethylen das zweite bedeutende Polyolefin.Polypropylen,
P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.PVC,
Der Massen-Kunststoff P. (Kennzeichnung: PS) wird durch Polymerisation aus Styrol (Vinylbenzol) hergestellt.Polystyrol,
P. (PET) ist ein thermoplastischer Kunststoff, der aus den Stoffen Ethylenglykol und Terephthalsäure unter Wasserabspaltung hergestellt wird. P. ist ungiftig. Polyethylenterephthalat etc.). Hier sollen nur die Probleme und Risiken dargestellt werden, die beim Umgang mit K. auftreten:
1. Durch die Wanderung von Inhaltsstoffen des K. in angrenzende Stoffe (
Allgemeine Bezeichnung für Substanzverlagerungen in verschiednenen Medien; z.B. wurden 1985 hohe Rückstandswerte von Diethylenglykol in bestimmten Lebensmitteln nachgewiesen, die in mit dem Weichmacher Diethylenglykol behandelten Zellglasfolien verpackt wurden.Migration) treten Gesundheitsgefährdungen auf, zumal in den K. viele giftige
Stoffe, die Produkten in (kleinen) Mengen zugesetzt werden, um deren Eigenschaften zu verändern.Additive enthalten sind. Besonders relevant ist dies für Lebensmittelverpackungen und Haushaltsgegenstände aus K..
2. K. sind nicht kratzfest. Beim täglichen Gebrauch können sich Späne ablösen, die unbemerkt verschluckt und aus denen
Stoffe, die Produkten in (kleinen) Mengen zugesetzt werden, um deren Eigenschaften zu verändern.Additive des K. im Magen freigesetzt werden können (z.B. Zahnbürste, Hausrat, Schreiber).
3. K. sind wenig temperaturbeständig. Beim Erhitzen von einigen K. (z.B.
P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.PVC,
Der Massen-Kunststoff P. (Kennzeichnung: PS) wird durch Polymerisation aus Styrol (Vinylbenzol) hergestellt.Polystyrol) bilden sich giftige Zersetzungsprodukte.
4. Einige K. können gesundheitsschädliche Dämpfe abgeben. Besonders die Formaldehydharze müssen in diesem Zusammenhang genannt werden (
Bindemittel sind die zusammenfügende Komponente in mehrkomponentigen Produkten (Beton, Gips, Zement).Bindemittel für
S. werden durch Verpressen von Holzspänen unter Zugabe von Bindemitteln hergestellt. Spanplatten und
B. sind meist mehrere in sich zusammenhängende Schichten, die aus Beschichtungsstoffen bestehen und auf Untergründen aufgebracht sind.Beschichtungen). Aus K. entweichen in geringen Mengen Rest-
M. sind niedermolekulare, gleichartige Moleküle, die durch Polymerisation, Polyaddition oder Polykondensation miteinander zu Polymeren reagieren können. Monomere und zahlreiche
Stoffe, die Produkten in (kleinen) Mengen zugesetzt werden, um deren Eigenschaften zu verändern.Additive und belasten somit die Umgebungsluft.
5. Bei der Produktion von K. werden erhebliche Mengen an Erdöl und anderen nicht nachwachsenden Rohstoffen, z.B.
Erdgas ist ein brennbarer, fossiler Energieträger, der in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Das methanreiche Erdgas ist ein Gasgemisch, das man meist gemeinsam mit Erdöl vorfindet. Erdgas entsteht aus abgestorbener Biomasse unter Luftabschluss und hohem Druck. Erdgas, verbraucht (
Der Begriff Nachwachsende Rohstoffe stammt aus der Zeit der Ölkrise in den siebziger Jahren, in der sich erstmals die Verknappung der fossilen Rohstoffe (Erdöl, Kohle, Erdgas usw.) abzeichnete und eine Diskussion in Gang setzte, die sich für alternative Energie- und Rohstoffquellen aus erneuerbaren Quellen aussprach. Nachwachsende Rohstoffe).
6. K. sind typische Wegwerfprodukte (
Abfallvermeidung bedeutet, Abfälle gar nicht erst entstehen zu lassen. Fälschlicherweise wird häufig die Abfallverwertung als Abfallvermeidung bezeichnet. Bei der Abfallverwertung handelt es sich jedoch lediglich darum, eine sinnlose Deponierung der bereits entstandenen Abfälle zu vermeiden. Abfallvermeidung). Die Beseitigung von K.-Abfällen stellt ein außerordentliches Problem dar, weil ein
Produktionsabfälle aus der Kunststoffindustrie werden seit Jahren dem K. zugeführt, da sie sortenrein anfallen und wieder im Produktionsprozeß eingesetzt werden können. Kunststoffrecycling sehr schwer praktikabel ist.
Bei der
Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung von
P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.PVC in Müllverbrennungsanlagen entstehen
Dioxine und
auch Salzsäuregas genannt ist ein farbloses, stechend riechendes, unbrennbares Gas. Chlorwasserstoff; daneben werden
Sammelbezeichnung für Metalle mit einer Dichte von über 4,5 g/cm3. Schwermetalle (
Chemisches Element der II. Nebengruppe.Cadmium) freigesetzt. K. können unterteilt werden in solche, die bei der
Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung wenig
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe freisetzen (
Polyethylen (Kurzzeichen: PE, früher auch Polyäthylen, manchmal als Polyethen bezeichnet) ist ein thermoplastischer Kunststoff mit wachsartiger Oberfläche, der zu der Gruppe der Polyolefine gehört und durch Polymerisation des Monomers Ethen [CH2 = CH2] hergestellt wird. Polyethylen,
Polypropylen ist neben Polyethylen das zweite bedeutende Polyolefin.Polypropylen) und solche, die viel
Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe freisetzen (
P. (Polyvinylchlorid)ist ein Kunststoff mit einem breiten Einsatzspektrum und wird v.a. für die Herstellung von Verpackungen und Spielwaren und im Baubereich verwendet.PVC,
Der Massen-Kunststoff P. (Kennzeichnung: PS) wird durch Polymerisation aus Styrol (Vinylbenzol) hergestellt.Polystyrol). Für den Verbaucher ist eine Unterscheidung der K. praktisch schwer möglich, da eine
Eine Kennzeichnung erleichtert dem Verbraucher das Erkennen bestimmter Materialien und kann so den Kauf umweltfreundlicherer Produkte fördern. Kennzeichnungspflicht nicht besteht.
Daher sollte auf K.-Einwegprodukte und K. für den Lebensmittelkontakt weitgehend verzichtet werden.
Stichwortstand: 1993