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Substanzen und Werkstoffe
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Stichwort: Lösemittel
L. sind Flüssigkeiten, die andere Stoffe lösen können, ohne sie chemisch zu verändern.Bei L. handelt es sich nicht um eine definierte Stoffgruppe, sondern um einen Vielzahl unterschiedlicher
Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien.
L. sind unterschiedliche
Chemische Verbindungen werden unterteilt in anorganische und Organische Verbindungen.
organische Verbindungen aus der Gruppe der Lösungsmittel. In der industriellen Produktion als Hilfsmittel der
siehe Kautschuk
Gummi-, Klebstoff-, Textilien-, Lack-, Kunstleder- und Haushaltspflegemittelindustrie sowie als Bestandteil von Entfettungs-, Reinigungs- und Abbeizmitteln verwendet.
Die verschiedenen L. unterscheiden sich ganz erheblich in ihrer Wirkung auf den Menschen. Das kommt in den unterschiedlichen MAK-Werten zum Ausdruck, die jedoch
Wirkungen, die durch das Zusammenspiel mehrerer Umweltfaktoren auf einen Organismus ausgehen. Kombinationswirkungen (
Als S. wird das Zusammenwirken von unterschiedlichen Stoffen oder Einflußfaktoren bezeichnet, bei denen die Gesamtwirkung größer ist als die Summe der Einzelwirkungen.Synergismus) außer acht lassen.
B. ist der chemische Grundbaustein der Stoffklasse der Aromaten. B. ist eine stark giftige, farblose, brennbare Flüssigkeit, in Wasser wenig löslich, erst unter extremen Bedingungen zersetzbar; B.-Luft-Gemisch explosiv. Gewinnung hauptsächlich aus Erdölraffination, weniger aus Steinkohle und Kokereigas. Benzol T. (Tetrachlormethan, CCl4) ist eine farblose, schwere Flüssigkeit mit einem MAK-Wert von 10 ml/m3 (ppm) entsprechend 65 mg/m3. Tetrachlorkohlenstoff als starkes Lebergift und
C. wird auch als Trichlormethan bezeichnet und ist eine farblose Flüssigkeit mit süßlichem Geruch. Die Löslichkeit in Wasser ist gering, in Alkohol, Ether, Benzin, Benzol und Aceton dagegen gut.{/
Chloroform (
T. (Chloroform, CHCl3), ein chlorierter Kohlenwasserstoff, ist eine leicht flüchtige, klare Flüssigkeit mit süßlichem Geruch und Geschmack, kaum wasserlöslich, aber gut löslich in organischen Lösemitteln. Trichlormethan) als im Tierversuch krebserregend sind chlorierte
K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.Kohlenwasserstoffe, die insb. bei chronischer Einwirkung Nerven- und Gehirnzellen schädigen. Andere L. wie
A. sind Kohlenwasserstoffe mit einer oder mehreren Hydroxigruppen.Alkohole, Ester,
K. sind eine vom Aceton abgeleitete Gruppe chemischer (Lösemittel-)Verbindungen sehr unterschiedlicher Art. Ketone gelten überwiegend als weniger gesundheitsschädlich.
Organische L. tragen beträchtlich zur
Der Begriff Luftverschmutzung fasst eine Vielzahl von Verunreinigungen der Luft mit umwelt- und gesundheitsgefährdender Substanzen zusammen.Luftverschmutzung und zur Bildung des fotochemischen Sommersmogs bei. Abgasreinigungsanlagen und L.-Rückgewinnungsanlagen können die industriellen L.-Emissionen (Lackiererei,
Der Weltmarkt der A. wird von einer kleinen Anzahl Firmen aus den USA, Japan und Europa beherrscht. Automobilindustrie) beträchtlich mindern; im Haushalts- und Heimwerkerbereich ist die Verwendung L.-freier oder L.-armer Produkte vorzuziehen, die das
Das deutsche Umweltzeichen (Blauer Umweltengel)ist aus einer Initiative der Umweltminister von Bund und Ländern vor mehr als 25 Jahren mit dem Ziel der Förderung und Kennzeichnung umweltfreundlicher Produkte entstanden. Umweltzeichen tragen. L. sind in unterschiedlichem Maße wassergefährdend, z.T. durch starke Fischgiftigkeit oder durch Störung der für die Fortpflanzung wichtigen Kommunikation der Wasserorganismen. Dieses ist bereits bei Konzentrationen, die 10.000 mal niedriger liegen als die offiziellen Unbedenklichkeitsschwellen (Gewässerbelastung), zu beobachten.
Emissionen:
K. Verbindungen der organischen Chemie aus Kohlenstoff und Wasserstoff, meist in einem Gerüst aus Kohlenstoffatomen. Während beispielsweise Propan ein kettenförmiger K. ist, ist Benzol ein ringförmiger K.Kohlenwasserstoffe,
L. geben vor allem lösemittelhaltige Dämpfe und Geruchsstoffe an die Umwelt ab. Lackierereien, Lacke,
Zur Herstellung von Klebstoffen werden überwiegend Rohstoffe verwendet, die kostengünstig produziert werden können. Daher werden in der Klebstoffindustrie meist synthetische Polymere eingesetzt. Klebstoffe,
Der Weltmarkt der A. wird von einer kleinen Anzahl Firmen aus den USA, Japan und Europa beherrscht. Automobilindustrie,
Die N. dient der Verminderung von Kohlenwasserstoff-Emissionen aus Kraftfahrzeugen (Schadstoffe aus Kfz), Industrieanlagen u.a..Nachverbrennung.
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Stand: 10. Dezember 2001
Erstellt: 21. Mai 2001
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