Mangan
Chemisches Element der VII. Nebengruppe, Symbol Mn, Die O. gibt die Anzahl der Protonen im Atomkern an und legt damit gleichzeitig chemische Eigenschaften des Atoms sowie die Stellung des Atoms im Periodensystem fest. Ordnungszahl 25, Schmelzpunkt 1.244 Grad C, Siedepunkt 2.032 Grad C, Dichte ca. 7,3 g/cm3, Schwermetall, MAK-Wert 5 mg/m3 (Mn-Bei S. handelt es sich um in der Luft verteilte, feste Teilchen, die je nach Größe in Grob- und Fein-S. unterschieden werden.Staub).M. ist nach Eisen das zweithäufigste Metall. Es kommt überall in der Natur vor und ist in geringen Konzentrationen Lebensnotwendige Stoffe, die ein Organismus nicht selbst aufbauen kann, z.B. Vitamine.
essentiell (Unter S. werden i.a. Elemente verstanden, die für den menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Organismus zur Erhaltung der Gesundheit wichtig sind, jedoch nur in geringen Mengen aufgenommen werden müssen.Spurenelemente). M. ist im Der Begriff O. wird für ein- oder vielzellige, lebende Wesen, dessen Teile ein funktionelles Ganzes ergeben oder für das gesamte System der Organe eines Lebewesens oder für ein tierisches oder menschliches Gemeinwesen benutzt. Organismus für die Erzeugung von Radionukliden durch die Einwirkung von Teilchenstrahlung, insbesondere Neutronenstrahlung. Aktivierung von Enzymen zuständig; ein M.-Mangel führt zu Wachstumsstörungen. M. wird u.a. bei der Stahlerzeugung , in Legierungen und in Zusammenschaltung mehrerer gleichartiger technischer Geräte (Strom-, Spannungsquellen, Kondensatoren). Batterien verwendet. Organische M.-Verbindungen kommen in Fungiziden und in Antiklopfmitteln (Kraftstoffzusätze) vor. Umweltschäden sind bisher nicht beobachtet worden. Beim Einatmen von M.-Bei S. handelt es sich um in der Luft verteilte, feste Teilchen, die je nach Größe in Grob- und Fein-S. unterschieden werden.Staub kommt es zu Atembeschwerden. Gesundheitsschäden treten weiterhin bei langandauernder M.-Aufnahme auf (Manganismus = meldepflichtige Berufskrankheit). M.-S. sind Verbindungen, die aus Ionen aufgebaut sind, wobei anorganische S. entweder aus Metall-Kationen oder dem Ammonium-Ion NH4+ (Ammoniak) und aus Säurerest-Anionen bestehen. Salze stehen teilweise im Verdacht, karzinogen zu wirken. Akute Vergiftungen können durch KMnO4 auftreten, von welchem 5-8 g für den Menschen tödlich wirken.
Stichwortstand: 1993
Autor:
KATALYSE-Institut, Köln
Stand: 7. Juni 2001
Erstellt: 21. Mai 2001
Erstellt: 21. Mai 2001
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