Umweltlexikon-aktuell.de
|
Substanzen und Werkstoffe
|

Artikel Nr.: 2224
Die M. sind eine Gruppe von chemischen Verbindungen, die auch als Thiole oder Schwefelkohlenwasserstoffe bezeichnet werden.Sie zeichnen sich durch einen aufdringlichen, fäkalienähnlichen Geruch aus, weswegen ihre Giftigkeit häufig überschätzt wird. Ihre Giftigkeit ist sehr unterschiedlich. Die
Ein MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration)ist nach der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz, die nach dem gegenwärtigen Stand der Kenntnis auch bei wiederholter und langfristiger, in der Regel täglich achtstündiger Exposition, jedoch bei Einhaltung einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden, im allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt und diese nicht unangemessen belästigt.MAK-Werte von Ethanthiol und Methanthiol liegen bei 0,5 ppm (1 mg/m3), die Geruchsschwelle von Ethanthiol bei 1 ppb.
Einige Verbindungen dieser Gruppe sind nervengiftig, einige werden gegen Schnecken eingesetzt. Auch in der Technik haben sie Bedeutung, z.B. als Antioxidationsmittel, Alterungsschutz, Vulkanisationsbeschleuniger oder
D. sollen eine gezielte Entkeimung gewährleisten und die Übertragung bestimmter, unerwünschter Mikroorganismen verhindern. Desinfektionsmittel. Ihre Gewinnung erfolgt meist aus Erdöl. In der Umgebung älterer
Raffinerien führen die M. zu einer starken Geruchsbelästigung (
Methode zur Bestimmung der Geruchsintensität bestimmter Gase und Gaszusammensetzungen. Olfaktometrie).
In biologischen Prozessen spielen Thiole eine bedeutende Rolle, z.B. bei
Enzymen des Energiestoffwechsels. Die Thiolgruppen können jedoch durch
Sammelbezeichnung für Metalle mit einer Dichte von über 4,5 g/cm3. Schwermetalle blockiert werden, was den Giftcharakter vieler
(griechisch: metallon = Bergwerk) Lichtundurchlässige, stark glänzende, elektrischen Strom gut leitende chemische Elemente. Metalle erklären kann.
Stichwortstand: 1993
3621 Aufrufe
Stand: 1. März 2012
Erstellt: 21. Mai 2001
Weitere Meldungen zum Thema "Substanzen":