Umweltlexikon-aktuell.de | Substanzen und Werkstoffe  | Artikel Nr.: 2315



Diese anorganische Verbindung dient als Fluorquelle in Zahnputzmitteln und soll damit ähnlich wie Fluorosilicate und andere Fluoride vorbeugend gegen Karies wirken (Fluor).
Dies ist die einzige in Deutschland zugelassene Art der Karies-Prophylaxe mit Fluor, da die im Ausland häufig durchgeführte Trinkwasserfluoridierung hier verboten ist. Die Wirkung des Fluors besteht in der Umwandlung des im Zahnschmelz enthaltenen weichen Hydroxyapatits in den harten, säurebeständigen Fluorapati.
Umstritten ist, ob die Einwirkzeit während des Zähneputzens ausreicht, um diesen Vorgang im erforderlichen Ausmaß ablaufen zu lassen. Wegen der Toxizität von Fluorverbindungen ist der Gehalt von N. in Zahnpasten auf max. 0,15% beschränkt und muß durch die Aufschrift "Enthält N." auf der Verpackung kenntlich gemacht werden.

Stichwortstand: 1993
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Stand: 27. Februar 2012
Erstellt: 21. Mai 2001

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