Papier
In Westdeutschland wurden 1990 ca. 14,6 Mio. t P., K. reicht, betrachtet man das Flächengewicht (150-600 g/m2), sowohl in den Bereich der Papiere als auch der Pappen hinein. Karton und Pappe verbraucht. Umgerechnet entspricht das einem Pro-Kopf-Jahresverbrauch von ca. 230 kg.Dieser Verbrauch ist um 50 Prozent höher als in Frankreich und genauso hoch wie in allen afrikanischen und lateinamerikanischen Staaten zusammen. Durch Kombination oder Variation der Roh-, Füll-, Farb-, siehe Klebstoffe.Leim- und Hilfsstoffe entstehen ca. 2.000 P.-Sorten.
Als Rohstoffe dienen z.B. Zellstoff, Holzstoff, Alt-P. und Lumpen (Anteil ca. 70 %). Füllstoffe (28 %) sind z.B. Der Begriff Kreide hat zwei Bedeutungen. Zum einem ist es weißer Kalkstein, der besonders in England, Nordfrankreich, Dänemark und Norddeutschland abgelagert wurde. Andererseits beschreibt der Begriff des Erdzeitalter der Kreide, das vor etwa 135 Mio. Jahren begann.Kreide, Bariumsulfat, Weißpigment zur Pigmentierung von Lacken (62%), Kunststoffen (16%) und Papier (14%). Titandioxid und Kaolin. Es gibt zwei Verfahren, die pflanzliche Fasern, die durch die Rohstoffe geliefert werden, zu einer flächigen Masse zu verfilzen: Aus Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz wird mechanisch Holzschliff gewonnen, oder das Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz wird chemisch zu Zellstoff (Gerüstsubstanz fast aller Pflanzen; weitaus häufigste organische Verbindung. Cellulose) aufgeschlossen.
Während der Holzschliff v.a. für Zeitungspapier eingesetzt wird, ist Zellstoff der wichtigste Primärstoff für die Herstellung höherwertiger P.. Der chemische Aufschluss erfolgt durch einen Kochprozess unter Einsatz von Sulfat (bzw. Sulfit) und ist Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
holz-, Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.energie- und wasserintensiv sowie mit einer größeren Die L. besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft- und Abwasserbelastung verbunden. Die Zellstoffausbeute beträgt hierbei lediglich 50 Prozent des Holzeinsatzes, ein Teil der anderen Holzinhaltsstoffe (z.B. L. ist hochmolekularer aromatischer Stoff, der in verholzten Pflanzen vorkommt und die Räume zwischen den Zellmembranen ausfüllt und zu Holz werden läßt. Lignin, Hemicellulose) gelangt i.d.R. mit dem Sulfat ins Man unterscheidet kommunales Abwasser und Industrieabwasser. Kommunales Abwasser enthält neben schadstoffbelastetem Regenwasser (z.B. Auswaschung von Fahrbahnen/Parkplätzen) häusliche Abwässer mit Fäkalien, Speiseresten, Desinfektionsmitteln und Spül- und Reinigungsmitteln, die schwer abbaubare Bestandteile enthalten können. Abwasser und überfordert so die biologischen Klärstufen der Kläranlagen (Abwassereinigung).
Bei dem Kochprozess und der damit verbundenen Laugenverbrennung werden Schwefelwasserstoff ist eine Verbindung aus Schwefel und Wasserstoff, die nach faulen Eiern riechendes Gas, wobei der Geruch des farblosen, sehr giftigen Gases noch in einer Verdünnung von 0,1 ppm wahrnehmbar ist.Schwefelwasserstoff und Merkaptane, giftige organische Schwefelverbindungen mit extrem widerwärtigem Geruch, emittiert. In Deutschland wird die Sulfattechnik wegen der starken Geruchsbelästigung und der Risiken für die Gewässer nicht angewendet. Statt dessen importiert man Sulfatzellstoff aus Skandinavien und Nordamerika, wodurch dort ein industrieller Waldbau und damit das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten gefördert wird. Für die Zukunft sollen die P.-Hersteller die Entwicklung neuer, umweltfreundlicher Verfahren zur Zellstoffgewinnung vorantreiben und den Einsatz von A. ist Papier, das bei getrennter Sammlung und als Rest bei der Papierherstellung anfällt. Altpapier weiter begünstigen.
Autor:
KATALYSE-Institut, Köln
Stand: 13. August 2004
Erstellt: 17. Mai 2001
Erstellt: 17. Mai 2001
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