Umweltlexikon-aktuell.de
|
Substanzen und Werkstoffe
|

Artikel Nr.: 1773
Als Pigmente werden, im Gegensatz zu den Farbstoffen, die in der Löse- oder Bindemitteln unlöslichen farbgebenden Stoffe bezeichnet.Es wird unterschieden zwischen anorganischen Pigmenten (zum Beispiel
Weißpigment zur Pigmentierung von Lacken (62%), Kunststoffen (16%) und Papier (14%). Titandioxid, Bleiweiss, Cadmiumpigmente, Chromatpigmente) und organischen Pigmenten (zum Beispiel Azo-Pigmente) sowie den natürlichen Pigmenten, den
Mineralische Pigmente, die durch Brennen und Mahlen von eisenoxidhaltigen Erden gewonnen werden. Erdfarben und den künstlichen
Als M. bezeichnet man entweder Mal-, Anstrich- oder Druckfarben, die feinstgemahlene mineralische Stoffe als Pigmente enthalten, wobei natürliche Erden zum Einsatz kommen oder solche, die als Bindemittel Wasserglas enthalten. Mineralfarben.
Wirtschaftlich betrachtet bilden die anorganischen Pigmente für die Herstellung von Lacken und Anstrichfarben, so wie die Einfärbung von Emaille,
K.-Geschirr, insb. buntes und farbiges aus dem Ausland, enthält manchmal Glasuren und Farbstoffe, die Blei oder Cadmium enthalten. Keramik,
Glas ist ein anorganisches Schmelzprodukt, das sich, ohne merklich zu kristallisieren, abkühlen lässt und erstarrt. Glas etc. den Hauptanteil. Die Umweltbelastung durch anorganische Pigmente ist gravierend: Zahlreiche Rohstoffe für die anorganische Pigmentherstellung gelten als stark giftig und teilweise krebserzeugend (strenge
Eine Kennzeichnung erleichtert dem Verbraucher das Erkennen bestimmter Materialien und kann so den Kauf umweltfreundlicherer Produkte fördern. Kennzeichnungspflicht), insbesondere
Blei wird zur Herstellung von Akkumulatoren, Batterien, Kabelummantelungen, Rohren, Legierungen und Farben eingesetzt. Blei ist chemisches Element der IV. Hauptgruppe, Symbol Pb (lat.: plumbum) und zeigt an frischen Schnittstellen bläulich glänzendes, weiches (mit dem Fingernagel ritzbares) Schwermetall. Blei- und Cadmiumverbindungen.
Cadmiumverbindungen sind teilweise krebserzeugend, ebenso manche Chromverbindungen. Bei der Herstellung von
Weißpigment zur Pigmentierung von Lacken (62%), Kunststoffen (16%) und Papier (14%). Titandioxid (TiO2) nach dem Sulfatverfahren fällt Dünnsäure an, die bis 1990 auf hoher See verklappt wurde. Nach dem Bau von Dünnsäurerecyclinganlagen ist die
siehe Abfallbeseitigung auf See.Verklappung in Deutschland eingestellt worden (
Die A. erfolgt als Verbrennung oder Verklappung. Vor allem Dünnsäure aus der Titandioxid-Produktion und Klärschlämme wurden in früheren Jahren verklappt.Abfallbeseitigung auf See).
6698 Aufrufe
Stand: 24. Februar 2012
Erstellt: 17. Mai 2001
Weitere Meldungen zum Thema "Farbstoff":