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Substanzen und Werkstoffe
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Stichwort: Pyrethroide
P. sind Pestizide zur Bekämpfung von Insekten. Bei den I. unterscheidet man vier Gruppen von Wirkstoffen: Chlorierte zyklische Kohlenwasserstoffe (wie DDT, HCB, Endrin) Organische Phosphorsäureester (wie Chlorpyrifos, Parathion), Carbaminsäureester (wie Carbofuran, Methiocarb)und Dithiocarbamate (wie Maneb, Ziram).Insektizide, die in ihrer Molekülstruktur dem aus Chrysanthemenblüten gewonnenen P. ist ein natürliches Insektizid (chemisch: Ester sekundärer Alkohole), das aus Chrysanthemenblüten gewonnen wird und schon den Römern als "persisches Insektenpulver" gegen Läuse und Flöhe half. Pyrethrum synthetisch nachgebaut sind. In Deutschland existieren für P. keine
Ein MAK-Wert (Maximale Arbeitsplatzkonzentration)ist nach der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die höchstzulässige Konzentration eines Arbeitsstoffes als Gas, Dampf oder Schwebstoff in der Luft am Arbeitsplatz, die nach dem gegenwärtigen Stand der Kenntnis auch bei wiederholter und langfristiger, in der Regel täglich achtstündiger Exposition, jedoch bei Einhaltung einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 40 Stunden, im allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt und diese nicht unangemessen belästigt.MAK-Werte. Der
Acceptable Daily Intake, ein im Lebensmittelbereich gebräuchlicher Wert, der die maximal duldbare tägliche Aufnahmemenge für Fremdstoffe in Lebensmitteln (z.B. DDT, Lebensmittelzusatzstoffe) angibt.ADI-Wert beträgt 0,01-0,05 mg/kg .
P. wirken v.a. auf das Nervensystem und verursachen Übererregbarkeit, Muskelkrämpfe, Erschöpfung, Lähmungen, Störung der Empfindungen, krümmende Bewegungen von Rumpf und Gliedmaßen u.a. und gleichen in ihrer Wirkung
Abk. für Dichlordiphenyltrichlorethan, das wohl bekannteste Insektizid (Pflanzenschutzmittel). DDT und
L. gehört zu der Gruppe der Organochlorpestizide, ist umweltstabil, d.h. ist schwer abbaubar, weltweit in allen Medien analytisch nachweisbar und reichert sich in der Nahrungskette an.
Lindan. V.a.
siehe Pyrethroide.Permethrin und einige andere Wirkstoffe verursachen eine Erhöhung organspezifischer Tumore. Die Symptome akuter Vergiftung zeigen Schwindel, Übelkeit, Schwächegefühl und Kopfschmerzen.
Die LD
50 bei Ratten mit bei oraler Zufuhr liegt bei Pyrethrin bei 340 mg/kg, von Deltamethrin bei 100 mg/kg, Cypermethrin bei 300 mg/kg und von
siehe Pyrethroide.Permethrin bei 2000 mg/kg.
Die chronischen Wirkungen sind nicht abschätzbar.
P. werden in allen Bereichen der
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft, außer im Vorratsschutz eingesetzt. Wenige Hersteller haben mit P. inzwischen einen Anteil von 25 Prozent des Umsatzes des weltweiten Insektizidmarktes eingenommen. In Deutschland werden jährlich rund 100 Tonnen P., aus dem mehrere 100 Millionen Liter sprühfertige Sprühlösung hergestellt werden, in der
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft (
Die wichtigsten O.-Arten werden wie Gemüse zur Vermarktung nach Handelsklassen eingeteilt. Obst- und Gemüsebau, Hopfen-, Sonder- und Unterglaskulturen) ausgebracht.
Auch im Haushalt kommen P. zum Einsatz in Form von Insektensprays, Mittel gegen Schaben, Ausrüstungen von Textilien usw. So wurden im
Bei S. handelt es sich um in der Luft verteilte, feste Teilchen, die je nach Größe in Grob- und Fein-S. unterschieden werden.Staub von Innenräumen Konzentrationen von 1 bis 700 mg/kg gefunden, die geforderte Staubkontamination nach
Beseitigung einer radioaktiven, biologischen oder chemischen Verunreinigung von Personen, Organismen, Böden und Sachen. Dekontamination liegt bei 1 mg/kg.
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Stand: 20. September 2001
Erstellt: 16. Mai 2001
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