Umweltlexikon-aktuell.de | Substanzen und Werkstoffe  | Stichwort: Schwefel



Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Ordnungszahl 16, leuchtendgelbe Kristalle, Dichte 1,96 g/cm3, Nichtmetall.
S. gehört mit etwa 0,048 Gew.-% der 16 km dicken Erdkruste zu den häufigsten chemischen Elementen. Der Mensch enthält ca. 175 g S., der sich hauptsächlich in Haaren, Nägeln und verschiedenen Aminosäuren und Vitaminen befindet.
Große Mengen S. sind in Erdgas, Erdöl und Kohle enthalten, was bei der Verbrennung zu Schwefeldioxid-Emissionen führt.
S.-Verbindungen verraten sich oft durch einen starken Geruch (faule Eier, Stinktier). Elementarer S. liegt meist in sehr reiner Form vor. Fast 80% der Produktion werden zur Herstellung von Schwefelsäure sowie von Sulfiten und Hydrogensulfiten eingesetzt. S. wird angewendet in der Düngemittelproduktion, bei der Vulkanisation von Kautschuk, zur Herstellung von Kunststoffen u.ä. Anwendung findet S. in kleineren Mengen in Akkumulatoren und bei der Beseitigung von Quecksilber. Produktionsmenge 1991, alte Bundesländer 1,1 Mio t S..



Stichwortstand: 1993
6929 Aufrufe seit August 2009
Stand: 10. Juni 2001
Erstellt: 8. Mai 2001


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