Shampoo
Vorwiegend Haarreinigungspräparate. Zunehmend erscheint der Begriff auch außerhalb der Kosmetik im Zusammenhang mit Produkten für die Autowäsche, bei Teppichreinigungs- und flüssigen Feinwaschmitteln für empfindliche Textilien (Zur Säuberung von Textilien im wässrigen Medium bestimmte, komplex zusammengesetzte Wirkstoffgemische, die immer Tenside, meist auch Gerüststoffe, Bleichmittel etc. enthalten.Waschmittel).Anders als die ähnlich zusammengesetzten Duschbäder konkurrieren S. für die Haarwäsche praktisch nicht mit Seifen, weil die alkalische Das anionische Tensid Seife ist die mit Abstand älteste von Menschen heergestellte waschaktive Substanz. Seife wird seit etwa 5.000 Jahren aus natürlichen Fetten und Ölen durch Sieden mit Alkalien, heutzutage meist Natron- und Kalilauge, hergestellt. Seife bei der Haarwäsche nach heutiger Verbrauchererwartung eine saure Spülung notwendig macht. Die Produktion an Haarwaschmitteln ist in der alten BRD von 74.000 t (1988) auf 88.000 T (1990) angestiegen.
Bezüglich der human- und ökotoxikologischen Risiken sind S. wie Duschbäder einzuschätzen.
Eine tensidfreie, nicht schleimhautreizende Alternative zur Haarwäsche mit S. arbeitet mit adsorptiv wirkenden Mineralpulvern, die aufgeschlämmt als Packung angewandt werden. Größere Bedeutung hat in letzter Zeit die sog. siehe Shampoo.Lavaerde (von lateinisch lavare = waschen) erlangt.
Stichwortstand: 1993
Autor:
KATALYSE-Institut, Köln
Stand: 17. Juni 2001
Erstellt: 8. Mai 2001
Erstellt: 8. Mai 2001
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