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S. (K. ist ein fossiler Brennstoff, der sich in Jahrmillionen aus abgestorbenen Pflanzen unter Luftabschluß und dem Druck darüberliegender Gesteinsschichten gebildet hat, und zwar in der Reihenfolge Holz, Torf, Braun-, Steinkohle, Anthrazit.Kohle) ist ein fossiler Brennstoff. Wegen ihres höheren Alters liegt sie meist tiefer als B. (Kohle) gehört zu den fossilen Brennstoffen. Sie hat einen Anteil von 17% (1991) am Primärenergieverbrauch Deutschlands. Braunkohle und muß unter Tage abgebaut werden (Fördertiefen heute bis zu 1.200 m).S. hat einen Anteil von 16% (1990) am Primärenergieverbrauch (
Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.Energie) Deutschlands, wo große
Die in der Erde lagernden Vorräte an fossilen Brennstoffen und Uran, aus denen heute ca. 90% des Weltprimärenergiebedarfs (Energie) gedeckt wird, bezeichnet man als E.. Energiereserven an S. lagern. S. wird verwandt zur Stromerzeugung, als Koks (
In K. wird zumeist Steinkohle unter Luftabschluß erhitzt. Kokerei) in der Eisenindustrie und als Brechkoks und Eierkohle zur
siehe Heizung, Ofenheizung, Brennwertkessel
Hausfeuerung (
Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.Heizung,
In Einzelöfen verbrennt man zur Wärmeerzeugung Kohle, Heizöl, Erdgas und Holz, ohne - wie bei der Zentralheizung - einen Wasserkreislauf zu erhitzen. Ofenheizung).
Zur Stützung der gegenüber Importkohle erheblich teureren deutschen S. gibt es eine Reihe von Maßnahmen:
Abkommen zwischen Bergwerken und Stromerzeugern Deutschlands, mit dem die Verwendung von heimischer Steinkohle zur Stromerzeugung (Kraftwerk) gefördert werden soll. Jahrhundertvertrag zwischen S.-
Im B. fördert man aus der Erde Metallerze, Salze, Gesteine und fossile Brennstoffe. Bergbau und Stromerzeugern, den Hüttenvertrag zwischen S.-
Im B. fördert man aus der Erde Metallerze, Salze, Gesteine und fossile Brennstoffe. Bergbau und Stahl-/Eisenindustrie, den
Ausgleichsabgabe für die Stromerzeugung aus heimischer Steinkohle, die seit 1974 jeder Stromverbraucher in den alten Bundesländern in Form eines prozentualen Aufschlags auf die Stromrechnung zu entrichten hat.Kohlepfennig im Strompreis, die Kohleimportkontingentierung und das Beheizen öffentlicher Gebäude mit S.. Allein zwischen 1988 und 1990 wurden aus dem Bundeshaushalt rd. 25 Mrd DM Zuschüsse an den deutschen S.-
Im B. fördert man aus der Erde Metallerze, Salze, Gesteine und fossile Brennstoffe. Bergbau gezahlt. Die derzeitge Förderung von 70 Mio t/Jahr soll bis zum Ende des Jahrhunderts auf unter 55 Mio t/Jahr verringert werden. Derzeit sind 130.000 Bergleute im S.-
Im B. fördert man aus der Erde Metallerze, Salze, Gesteine und fossile Brennstoffe. Bergbau beschäftigt.
Umweltbelastungen durch S.-Nutzung treten auf beim
Photochemischer Abbau, Chemischer Abbau, Physiologischer Abbau.Abbau: Im Ruhrgebiet, in dem 80% der deutschen S. gefördert werden, führt die Aushöhlung der Erde zu großflächigen Bodenabsenkungen um bis zu 20 m. Sie werden dadurch begünstigt, daß der anfallende Abraum heute praktisch nicht mehr zurück unter Tage gebracht, sondern oberirdisch auf riesigen Halden gelagert wird. Absenkungen treten verstärkt unter bebautem Gebiet auf und führen zu Gebäudeschäden.
In Gebieten mit hohem Grundwasserspiegel führen Absenkungen zur Verpolderung (
P. sind durch Absenkungen entstandene, vom Grundwasser überflutete Gebiete. Poldergebiete): Da kein natürlicher Wasserabfluß mehr stattfindet, muß das
G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt. Grundwasser, um ein Versumpfen zu verhindern, abgepumpt oder in künstlichen, tief liegenden Vorflutern (Abwasserkanälen) abgeführt werden. Beides entzieht der Trinkwasserversorgung das
G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt. Grundwasser. Das aus den Gruben abgepumpte
G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt. Grundwasser ist stark salzhaltig. Seine Einleitung in den Ruhrgebietsfluß Lippe z.B. macht diesen für die Trinkwassergewinnung ungeeignet. Das früher hohe Risiko der Bergarbeiter, an Staublunge, Tuberkulose und
L. (Bronchial-Karzinom) macht 25% aller Karzinome (Ca) aus; Männer sind häufiger betroffen (4:1); der Häufigkeitsgipfel liegt zwischen 55 und 60 Jahren.Lungenkrebs zu erkranken, konnte durch Verminderung der Staubkonzentration und Automatisierung unter Tage stark reduziert werden. Große Umweltbelastungen treten bei der
Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung von S. in Kohlekraftwerken auf, insb. werden große Mengen
S. ist ein farbloses, stechend riechendes Gas, das beim Einleiten in Wasser schweflige Säure bildet. In der Natur befindet sich S. in vulkanischen Gasen und im Erdgas. 98 Prozent des industriell erzeugten S. dient zur Schwefelsäureherstellung.Schwefeldioxid,
Die Gase Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid werden unter dem Begriff zusammengefasst.Stickoxide,
Bei S. handelt es sich um in der Luft verteilte, feste Teilchen, die je nach Größe in Grob- und Fein-S. unterschieden werden.Staub und
Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.Kohlendioxid emittiert.
In Kohlekraftwerken wird zur Stromerzeugung Braun- oder Steinkohle verbrannt (Kraftwerk, Kohle).Kohlekraftwerk,
In K. wird zumeist Steinkohle unter Luftabschluß erhitzt. Kokerei,
Unter K. - auch Kohleveredlung genannt - versteht man neben der Verkokung (Kokerei) alle Verfahren, durch die Kohle in flüssige oder gasförmige Energieträger umgewandelt wird.Kohleumwandlung, Fernwärme,
Die S. ist eine Feuerungstechnik, die in Stein-Kohlekraftwerken zur Verbrennung von Kohle mit hohem Aschegehalt benutzt wird. Schmelzfeuerung,
W. ist eine Feuerungstechnik zur Strom- und Wärmegewinnung, bei der fein gemahlene Kohle in einem Wirbelbett schwebend verbrannt wird.Wirbelschichtfeuerung,
Großfeuerungsanlagen-Verordnung,
K. ist ein fossiler Brennstoff, der sich in Jahrmillionen aus abgestorbenen Pflanzen unter Luftabschluß und dem Druck darüberliegender Gesteinsschichten gebildet hat, und zwar in der Reihenfolge Holz, Torf, Braun-, Steinkohle, Anthrazit.Kohle