A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Rückblicke
Webvideothek
Tierquälerei auf dem Hundeplatz
Strafanzeige gegen führende Mitglieder des Vereins für Deutsche Schäferhunde e.V. (SV): Kurz vor Auftakt der Bundessiegerprüfung in Göttingen am 13. September 2013 hat PETA ....
Video >>
Essen und Klima
aid-Clip: Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?
Video >>
Goldener Windbeutel 2013
Beschweren Sie sich jetzt bei Capri-Sonne und fordern Sie Hersteller Wild auf, die Kinder mit dem Zuckerbomben-Marketing endlich in Ruhe zu lassen. Jetzt mitmachen auf
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top-News
Familie und Beruf sind (so) nicht zu vereinbaren

Häuser modernisieren und energetisch optimieren

Die analoge Revolution

Die Verzauberung der Welt durch die Naturwissenschaften

Auf dem Bauernhof

Gesellschaftliche Transformation und die Verantwortung der Wissenschaften

Der Geschmack Marokkos

Wohlfühlen unter dem Dach

Historische Holzbauwerke

Energiepflanzenanbau im Umwelt- und Agrarrecht

Inserate
Umweltlexikon-aktuell.de | Substanzen und Werkstoffe  | Artikel Nr.: 500

Chemisches Element der II. Hauptgruppe, Symbol Sr, Ordnungszahl 38, Schmelzpunkt 768 Grad C, Siedepunkt 1380 Grad C, Dichte 2,67 g/cm3, unedles Metall, welches sich rasch mit dem Sauerstoff und der Feuchtigkeit der Luft verbindet.
S. gehört mit seinen radioaktiven (Radioaktivität) Isotopen Sr 89 und v.a. Sr 90 zu den gefährlichsten künstlichen Radionukliden. Physikalische Halbwertszeit 50,5 Tage bzw. 28,5 Jahre, die biologische Halbwertszeit ist mit 11 Jahren besonders lang.

Beide Isotope zerfallen unter Aussendung von Betastrahlung. Sr 89 und Sr 90 gelangen über Fallout von Atomwaffentests und Abgaben von Kernkraftwerken in die Umwelt. S. ähnelt chemisch dem Calcium und wird an dessen Stelle in die Knochensubstanz eingebaut. Über die Nahrungskette (z.B. Boden-Pflanze-Kuh-Mensch) reichert es sich in den Knochen an (Anreicherung) und bestrahlt die blutbildenden Organe (Knochenmark), was zu Immunsystemschwächungen führen kann.

Weitere mögliche Folgen sind Leukämie (Blutkrebs) und Knochenkrebs (Strahlenschäden, Tschernobyl). S. steht im Verdacht, die Sterblichkeit von Säuglingen zu erhöhen. Sr 90 zerfällt in das radioaktive Yttrium, das sich besonders in der Hirnanhangsdrüse, dem Pankreas und den Eierstöcken anreichert. Die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) nimmt in der Steuerung des Hormonhaushalts eine zentrale Stellung ein, sie steuert Wachstum und Körperfunktionen. Schäden treten also insb. bei Embryos und Kleinkindern auf.

Lit.: P.Weish/E.Gruber: Radioaktivität und Umwelt, Stuttgart 1986


Stand: 23. Februar 2012
Erstellt: 6. Mai 2001

Weitere Meldungen zum Thema "Radioaktivitaet":

Suche

Das von ihnen gewünschte Stichwort ist nicht vorhanden.

Vielen Dank für ihr Interesse.